Vom Langenberg in die Wildnis
Hoffnung für Europas Luchse
Die Luchsanlage im Wildnispark Zürich ist eine von wenigen in Europa, in der junge Luchse auf ein selbstständiges Leben in freier Natur vorbereitet werden können. Vier im Wildnispark Zürich geborene Luchse wurden bereits ausgewildert. Was erleben sie draussen? Wo sind sie unterwegs? Und warum braucht es überhaupt Luchse aus einem Tierpark für die Wildnis?
Begleiten Sie Vreni, Freya, Wangari und Co. auf ihrem Weg in die Freiheit – und erfahren Sie, wie der Wildnispark Zürich gemeinsam mit Partnern in ganz Europa dazu beiträgt, die Luchspopulationen wieder besser miteinander zu verbinden.
Vreni → Thüringer Wald
Erst lange verschollen – danach zwei Mal mit Nachwuchs gesichtet!
Vreni war der erste Luchs aus dem Wildnispark Zürich, der ausgewildert wurde. Geboren wurde sie im Frühjahr 2023. Sie hat eine Zwillingsschwester: Verena.
Verena → Schwarzwald
Sorgte für den ersten Luchs-Nachwuchs nach 200 Jahren in Baden-Württemberg.
Verena kam 2023 zur Welt. Wie ihre Schwester Vreni, der sie zum Verwechseln ähnlich sieht, hat sie alle für eine Auswilderung nötigen Verhaltens- und Gesundheitstests bestanden.
Freya → Sachsen
Der Filmstar
Freya wurde 2024 im Wildnispark Zürich geboren. Sie und ihre Zwillingsschwester Mary haben die gleichen Eltern wie Vreni und Verena. Das Schweizer Fernsehen hat einen Dokumentarfilm über sie gedreht.
Wangari → Thüringer Wald
Die Fuchs-Fresserin
Im Januar 2025 hat der Wildnispark Zürich ein neues Zuchtweibchen erhalten. Dieses bringt ein paar Monate später Drillinge zur Welt – Wangari ist eines dieser Jungtiere.
Ein Kontinent – viele Luchspopulationen
Europas Luchse müssen vernetzt werden.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der Luchs in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Die Folgen davon sind bis heute spürbar.
Das Europäische Zuchtprogramm
Viele Zoos, ein gemeinsames Ziel
Um die genetische Vielfalt von bedrohten Tierarten zu erhalten, braucht es gut abgestimmte, internationale Zuchtprogramme.
Netzwerk «Linking Lynx»
Gemeinsam für Europas Luchse
Ein Luchs kennt keine Landesgrenzen. Deshalb braucht es auch ein länderübergreifendes Engagement, um die Luchse zu schützen und fördern. Dies leistet das «Linking Lynx».
Von Langnau am Albis nach Hütscheroda
Das Koordinationsgehege am Rande des Nationalparks Hainich
Nicht jeder Luchs, der in einem Zoo geboren wird, kann ausgewildert werden. Die Tiere müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und sich für ein Leben in der Natur eignen. Im Wildkatzendorf Hütscheroda (D) gibt es ein spezielles, für Besucherinnen und Besucher nicht zugängliches Koordinationsgehege.









