25 Jahre wilder Sihlwald25 Jahre wilder Sihlwald

25 Jahre wilder Sihlwald

©Wildnispark Zürich / Mirella Wepf

Totholz mit Farn

Nach den heftigen Gewittern gibt es viel loses Totholz und umgestürzte Bäume können Wege versperren. Bitte seien Sie vorsichtig und rasten Sie nicht unter dürren Bäumen.

Aufgrund der andauernden Hitzewelle und Trockenheit herrscht im Kanton Zürich erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3 von 5). Wir bitten Sie, im Sihlwald kein Feuer zu machen. Im Tierpark dürfen Sie die markierten Feuerstellen benutzen. Bitte löschen Sie das Feuer immer vollständig.

25 Jahre wilder Sihlwald

Der Kleine Kugel-Stutzkäfer krabbelt zwischen moosbewachsenen Baumwurzeln und durchlöcherten Stämmen. Er ist das Symbol für die Rückkehr der Wildnis. Seit mehr als 25 Jahren wird der Sihlwald nicht mehr bewirtschaftet. Seltene Pilz- und Flechtenarten, sowie Käferarten, beispielsweise der Kleine Kugel-Stutzkäfer, finden hier wieder eine Heimat – eine freudige Entwicklung!

Zum Jubiläum erwarten Sie im Wildnispark Zürich spannende Veranstaltungen, ein Wandervorschlag und verschiedene Blogbeiträge. Zudem begleitet auch der Newsletter das ganze Jahr über den Kleinen Kugel-Stutzkäfer und folgt der faszinierenden Geschichte des Sihlwalds.

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Wandertipp

Jubiläumsroute anlässlich «25 Jahre wilder Sihlwald»

Seit über 25 Jahren darf sich der Sihlwald frei entwickeln und bietet so vielen seltenen und bedrohten Arten einen wertvollen Lebensraum. Auf einer kurzen Wanderung lässt sich die hier entstehende Wildnis wunderbar erkunden.

Sie kehren zurück!

Die seltenen Arten im Sihlwald

Der Kleine Kugel-Stutzkäfer, die Zitronengelbe Tramete und das Grüne Koboldmoos gehören zu den seltenen Arten, die heute im Sihlwald zu finden sind.

Die Vergangenheit des Sihlwaldes

Der Sihlwald als Wirtschaftswald

Lange diente der Sihlwald dem Fraumünsterkloster und später der Stadt Zürich als Holzlieferant.

Totholzstamm im Sihlwald.

Totholz im Sihlwald

Über 6000 Arten sind darauf angewiesen

Der Name «Totholz» kann irreführend sein, denn abgebrochene Äste und abgestorbene Bäume sichern vielen Arten das Überleben. Zu diesen gehört auch der Kleine Kugel-Stutzkäfer, eine Urwaldreliktart, die auf naturbelassene Waldstrukturen angewiesen ist.

Die Zonen im Sihlwald

Was unterscheidet die Naturerlebniszone von der Kernzone?

Der Naturerlebnispark Sihlwald ist in zwei Zonen unterteilt: Naturerlebniszone und Kernzone. In der Naturerlebniszone darf man sich frei bewegen, in der strenger geschützten Kernzone muss man auf den Wegen bleiben.

Kerbhalsige Zunderschwamm-Schwarzkäfer: Bolitophagus ReticulatusKerbhalsige Zunderschwamm-Schwarzkäfer: Bolitophagus Reticulatus

Kerbhalsige Zunderschwamm-Schwarzkäfer: Bolitophagus Reticulatus

©Wildnispark Zürich / Thibault Lachat

Die Bewohner des Sihlwaldes

Wo seltene Käfer, uralte Buchen und verschwundene Flechten heimisch sind

Vom Kleinen Kugel-Stutzkäfer bis zur uralten Rotbuche – wer im Sihlwald genau hinschaut, entdeckt ein verborgenes Miteinander. Der Sihlwald in seiner Wildheit ist dabei ganz einzigartig im Schweizerischen Mittelland.

Totholz-Zuckerwatte im Winter

Haareis: eine Besonderheit im Sihlwald

An windstillen, kalten Wintertagen bildet sich Haareis: Ein Phänomen, das im Naturwald Sihlwald regelmässig auftritt. 

Andreas Speich im Porträt

Visionär und Stadtforstmeister von Zürich

Andreas Speich war einst der Forstmeister der Stadt Zürich und der Visionär hinter der Idee, den Sihlwald sich selbt zu überlassen. Ein Artikel welcher dieses Jahr im Pro Natura Magazin (S.14) erschienen ist, stellt das Leben und Wirken von Andreas Speich in den Mittelpunkt.