Wangari → Thüringer Wald
Die Fuchs-Fresserin
Im Januar 2025 hat der Wildnispark Zürich ein neues Zuchtweibchen erhalten. Dieses bringt ein paar Monate später Drillinge zur Welt – Wangari ist eines dieser Jungtiere.
Februar 2026: Transport nach Deutschland
Die drei Geschwister – ein Männchen und zwei Weibchen – werden ins Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht. Dieser Tierpark unterhält eine spezielle Anlage, in der die Luchse mit möglichst wenig Menschenkontakt gehalten und gezielt auf eine Auswilderung vorbereitet werden.
August 2026: Der deutsche Umweltminister entlässt Wangari in die freie Natur.
Wangari wird gemeinsam mit der Luchsin Lana aus Belgien im Thüringer Wald ausgewildert. Wie alle Luchse, die in Thüringen ausgewildert werden, startet sie ihren Weg in die freie Natur in einem speziellen Angewöhnungsgehege mitten im Wald.
Die Tür, durch die Wangari die Anlage verlässt, öffnet der deutsche Umweltminister Carsten Schneider.
Der untenstehende, fünfminütige Film zeigt, wie die Auswilderung ablief.
Oktober 2026: Bereits zwei Füchse und ein Reh erlegt
Wangari hat sich gut im Thüringer Wald eingelebt: Sie befindet sich westlich von Ilmenau und macht regelmässig Beute. Zu Beginnn haben die Projektverantwortlichen die Überbleibsel von zwei Füchsen gefunden, mittlerweile aber auch gerissene Rehe. Dass ein Luchs Füchse frisst, ist übrigens nicht ungewöhnlich. In Zentraleuropa machen Füchse rund 4 Prozent des Beutespektrums von Luchsen aus.
→ Was bedeutet der Name Wangari?
Dieses Luchsweibchen wurde nach der kenianischen Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai benannt. Übersetzt bedeutet Wangari «die Leopardin».
→ Wangaris Weg in Kürze
- Frühling 2025: Geboren im Wildnispark Zürich.
- Sommer 2026: Zwischenstation im Wildkatzendorf Hütscheroda, einem auf Auswilderungen spezialisierten Tierpark.
- August 2026: Auswilderung von Wangari in Thüringen
- Oktober 2026: Wangari hat sich zu einer guten Jägerin entwickelt.
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