Netzwerk «Linking Lynx»
Gemeinsam für Europas Luchse
Ein Luchs kennt keine Landesgrenzen. Deshalb braucht es auch ein länderübergreifendes Engagement, um die Luchse zu schützen und fördern. Dies leistet das «Linking Lynx».
Im Netzwerk «Linking Lynx» haben sich Luchs-Fachleute aus ganz Europa zusammengeschlossen.Das langfristige Ziel von «Linking Lynx» ist es, die bestehenden Populationen miteinander zu verbinden und eine lebensfähige Luchs-Metapopulation zu schaffen, die sich von den Karpaten bis zum Jura und den Westalpen erstreckt, einschliesslich des deutschen Mittelgebirges und eines Teils des Dinarischen Gebirges.
Der Wildnispark Zürich ist Teil dieses europäischen Engagements, indem er sich am Zuchtprogramm für den Eurasischen Luchs beteiligt und seine Haltungsbedingungen für die Tiere so umgestaltet hat, dass die Luchse möglichst scheu bleiben und somit auswilderungsfähig sind.
→ Wie die internationale Zusammenarbeit funktioniert
Für eine erfolgreiche Auswilderung müssen von den Verantwortlichen bei «Linking Lynx» viele Fragen beantwortet werden, zum Beispiel:
- Welcher Luchs ist genetisch für die Zucht oder für die Auswilderung in einem bestimmten Gebiet geeignet?
- Ist sein Verhalten für die Freiheit geeignet?
- Wie und wo können die Populationen langfristig miteinander verbunden werden?
- Wie viele Luchse darf man aus einer freilebenden Population entnehmen und anderswo auswildern, ohne den Fortbestand der Luchse in diesem Gebiet zu gefährden?
«Linking Lynx» bringt das Wissen und die Erfahrung verschiedener Partner zusammen und entwickelt so tragfähige Lösungen für alle Beteiligten.

