Achtung! Im Kanton Zürich herscht derzeit sehr grosse Waldbrandgefahr. Daher gilt im Sihlwald, auf dem Areal des Besucherzentrums Sihlwald und im Tierpark Langenberg ein striktes Feuerverbot (inkl. Feuerwerk).

Aktuelles

Neues aus dem Sihlwald und dem Langenberg

Der Kleine Abendsegler

Europäische Fledermaus des Jahres

Der Kleine Abendsegler (Nyctalus leisleri) ist von BatLife Europe zur Fledermaus der Jahre 2026/2027 gewählt worden. Die kleine Fledermaus legt erstaunliche Wanderungen zurück und kommt auch im Wildnispark Zürich vor.

In der Schweiz ist der Kleine Abendsegler (Nyctalus leisleri) bis weit oberhalb der Baumgrenze anzutreffen. Noch ist der Kleine Abendsegler weit verbreitet, aber vielerorts gerät er zunehmend unter Druck. Wie viele waldbewohnende Fledermausarten ist auch er auf alte, höhlenreiche Bäume angewiesen. Der Wildnispark Zürich kann das den Tieren zum Glück an mehreren Standorten bieten.

Good News von Wildnispark-Luchs Verena

Erster Luchsnachwuchs nach 200 Jahren in Baden-Württemberg

Der erste Luchsnachwuchs nach 200 Jahren in Baden-Württemberg ist ein grosser Erfolg für das Auswilderungsprojekt «Luchs Baden-Württemberg». Luchsweibchen Elisabeth und das im Wildnispark Zürich geborene Weibchen Verena haben Jungtiere geboren.

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, mittels Bestandsstützung den genetischen Austausch von Luchsen im Schwarzwald mit benachbarten Luchsbeständen im Schweizer Jura, den Vogesen oder dem Pfälzer Wald zu ermöglichen.

Feuerverbot im Sihlwald und im Tierpark Langenberg

Achtung, Waldbrandgefahr!

Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht sehr grosse Waldbrandgefahr. Darum gilt im Sihlwald und im Tierpark Langenberg ein absolutes Feuerverbot. Dies gilt insbesondere auch für Anzünden von Feuerwerken und Wunderkerzen.

Im ganzen Perimeter des Sihlwalds, auf dem Areal des Besucherzentrums Sihlwald sowie im Tierpark Langenberg gilt ein Feuerverbot.

Luchs-Nachwuchs im Wildnispark Zürich

Engagement für Artenschutz

Im Tierpark Langenberg ist wieder ein junger Luchs geboren worden. Mit etwas Glück lässt er sich vom Spazierweg, der Richtung Orellihaus führt, beobachten.

Unsere Tierpflegerin konnte das Jungtier beim Säugen durchs Fernglas fotografieren. 

Besucherattraktion in Sihlwald

Neuer Einblick in die Unterwasserwelt der Sihl

Bei der Fischotteranlage in Sihlwald lässt sich die Unterwasserwelt der Sihl entdecken. Nun wurde die Ausstellung neu gestaltet. Ein Besuch lohnt sich!

Der Wildnispark Zürich bietet den Besucherinnen und Besuchern bei der Fischotteranlage auch einen spannenden Einblick in das verborgene Unterwasserleben der Sihl. Im Aquarium leben einheimische Fischarten und bedrohte, einheimische Flusskrebse.

©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn

©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn

Damhirschkalb

Nachwuchs im Wildnispark Zürich

Jungtiere im Tierpark Langenberg

In den vergangenen Wochen gab es im Wildnispark Zürich zahlreich Nachwuchs. Zu entdecken gibt es beispielsweise drei Wisentkälber, ein Przewalskifohlen, Steinbockkitze und Frischlinge bei den Wildschweinen.

Ein Ausflug in den Tierpark Langenberg lohnt sich derzeit ganz besonders: Momentan kann man bei mehreren Tierarten Nachwuchs beobachten. So klettern bei den Steinböcken mehrere verspielte Kitze auf dem Kletterfelsen herum. Bei den Wisenten hat es dieses Jahr drei Kälber gegeben und bei den Przewalskipferden hat ein Fohlen das Licht der Welt erblickt. Die Wildschweinfrischlinge, welche an Ostern geboren wurden, sind inzwischen schon etwas grösser, allerdings kann man sie immer noch gut an ihrer gestreiften Fellmusterung erkennen. Wer scharfe Augen hat, findet vielleicht eines der kleinen Damhirschkälber, welche  versteckt im Gras liegen. Zahlreiche «Jöö»-Effekte sind auf jeden Fall garantiert.

Tschüss Fichte!

Die Rottannen sterben ab.

Im Moment lässt sich im Sihlwald ein historisches Ereignis beobachten: Die Rottannen sind am Absterben. Wer den Sihlwald regelmässig besucht, merkt deutlich: Hier passiert etwas!

Ein Spaziergang durch den Sihlwald zeigt: Die Rottannen sind am Absterben. Überall stehen dürre Stämme; zahlreiche Bäume liegen längst am Boden. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: Die Fichte – so wird die Rottanne auch genannt – wurde im Mittelland künstlich eingebracht. Von Natur her, wächst sie in höheren Lagen. Hitze und Trockenheit verträgt diese Baumart jedoch schlecht, die Klimaerwärmung bereitet ihr zusätzlichen Stress. Die Auswertung von Satellitenaufnahmen zeigt: Seit 2018 sind im Sihlwald über dreissig Prozent der Rottannen abgestorben.

Spende für die Steinbock-Anlage

Checkübergabe von Coop

Heute kommt der Wildnispark Zürich in der Coop Zeitung gross raus. Grund dafür ist eine grosszügige Spende des Coop Regionalrats Zentralschweiz-Zürich für die Renovation der Steinbock-Anlage.

In den Wintermonaten hat der Wildnispark Zürich das Steinbockgehege umfassend saniert. Die Anlage ist bereits über 75 Jahre alt und war deshalb etwas in die Jahre gekommen. Der Coop Regionalrat Zentralschweiz-Zürich hat den Umbau mit 10 000 Franken unterstützt. Vielen herzlichen Dank dafür!

©Frederic Desmette©Frederic Desmette

©Frederic Desmette

Gartenschläfer im Tierpark Langenberg

Neue Tierparkbewohner

Anstelle von Siebenschläfern werden im Wildnispark Zürich definitiv Gartenschläfer gehalten. 

Seit August 2025 leben zwei Gartenschläfer im Müsli-Hüsli des Tierpark Langenberg. Nachdem die drei Siebenschläfer, die bisher in der Anlage gewohnt haben, aufgrund ihres hohen Alters im letztjährigen Winterschlaf verstorben sind, hat der Tierpark Langenberg vorübergehend zwei Gartenschläfer vom Tierpark Goldau übernommen.

Przewalski-Hengst aus dem Wildnispark Zürich in Kasachstan ausgewildert.

Es ist ein besonderer Moment für den Wildnispark Zürich: Nach monatelanger Eingewöhnung in einem speziell dafür eingerichteten Gehege durfte der im Wildnispark Zürich geborene Przewalskihengst «Galvan» Kasachstan in die Freiheit galoppieren.

2024 startete in Kasachstan ein neues Wiederansiedlungsprojekt für Przewalskipferde. Die Auswilderung findet im Naturschutzgebiet Altyn Dala im Zentrum Kasachstans statt, in der so genannten "Goldenen Steppe". Innerhalb von fünf Jahren sollen insgesamt rund vierzig Tiere ins Auswilderungsgebiet gebracht werden, um eine tragfähige neue Population aufzubauen. Nun durfte die zweite kleine Herde das Akklimatisationsgehege verlassen. Darunter ist auch «Galvan», ein Hengst, der im Wildnispark Zürich geboren wurde. Begleitet wird er von vier Stuten – Csárdás, Cili, Bűbáj und Celeb. Diese stammen ursprünglich aus dem Hortobágy Nationalpark in Ungarn und wurden während der letzten 12 Monate mit Galvan zu einem Harem zusammengeführt. Dabei wurden auch bereits erste Paarungen beobachtet.