Freitag, 19. Juni 2026

Nach den heftigen Gewittern gibt es viel loses Totholz und umgestürzte Bäume können Wege versperren. Bitte seien Sie vorsichtig und rasten Sie nicht unter dürren Bäumen.

Aufgrund der andauernden Hitzewelle und Trockenheit herrscht im Kanton Zürich erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3 von 5). Wir bitten Sie, im Sihlwald kein Feuer zu machen. Im Tierpark dürfen Sie die markierten Feuerstellen benutzen. Bitte löschen Sie das Feuer immer vollständig.

Nachwuchs im Wildnispark Zürich

Jungtiere im Tierpark Langenberg

In den vergangenen Wochen gab es im Wildnispark Zürich zahlreich Nachwuchs. Zu entdecken gibt es beispielsweise drei Wisentkälber, ein Przewalskifohlen, Steinbockkitze und Frischlinge bei den Wildschweinen.

Freitag, 19. Juni 2026

Ein Ausflug in den Tierpark Langenberg lohnt sich derzeit ganz besonders: Momentan kann man bei mehreren Tierarten Nachwuchs beobachten. So klettern bei den Steinböcken mehrere verspielte Kitze auf dem Kletterfelsen herum. Bei den Wisenten hat es dieses Jahr drei Kälber gegeben und bei den Przewalskipferden hat ein Fohlen das Licht der Welt erblickt. Die Wildschweinfrischlinge, welche an Ostern geboren wurden, sind inzwischen schon etwas grösser, allerdings kann man sie immer noch gut an ihrer gestreiften Fellmusterung erkennen. Wer scharfe Augen hat, findet vielleicht eines der kleinen Damhirschkälber, welche  versteckt im Gras liegen. Zahlreiche «Jöö»-Effekte sind auf jeden Fall garantiert.

Mehr als nur niedlich: Warum Tierbabys wichtig sind

Tiernachwuchs im Wildnispark Zürich sorgt nicht nur für Begeisterung bei den Besucherinnen und Besuchern. Für die Tiere selbst sind Fortpflanzung und Jungtieraufzucht zentrale Bestandteile ihres natürlichen Verhaltens. In der freien Wildbahn sichern sie damit das Überleben ihrer Art und genau dieses natürliche Verhalten soll auch im Tierpark gelebt werden. Denn: Je mehr natürliches Verhalten möglich ist, desto höher ist das Wohlbefinden der Tiere, in der Fachsprache «Animal Welfare» genannt. 

Auch für den langfristigen Erhalt gesunder Tierpopulationen ist die Geburt von Jungtieren entscheidend. Ohne sie würden Populationen in Zoos und Tierparks überaltern und langfristig schrumpfen. Deshalb engagiert sich der Wildnispark Zürich aktiv für den Artenschutz: Die Stiftung beteiligt sich mit 8 ihrer 19 Säugetierarten an Erhaltungszuchtprogrammen für bedrohte Tierarten der Europäischen Vereinigung für Zoos und Aquarien EAZA. Ziel ist es, stabile, und genetisch vielfältige Populationen zu bewahren. So konnten seit 2024 bereits drei im Tierpark Langenberg geborene Luchse in Deutschland ausgewildert werden. Weitere sollen folgen. Ende Mai 2026 ist ein Przewalskihengst in der kasachischen Steppe ebenfalls in die Freiheit entlassen worden. Auch er wurde im Wildnispark Zürich geboren.

Bilder: 

  • Damhirsch: © Wildnispark Zürich / Nils Kuhn
  • Steinbock, Wildschwein, Przewalski, Wisent: © Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer
Zurück
©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn

©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn

Damhirschkalb

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

Wildschweinfrischlinge

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

Steinkitz auf Kletterfelsen

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

Przewalskifohlen mit Stute auf Wiese

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

©Wildnispark Zürich / Stefan Eichholzer

Wisentkalb in Wiese