Nach den heftigen Gewittern gibt es viel loses Totholz und umgestürzte Bäume können Wege versperren. Bitte seien Sie vorsichtig und rasten Sie nicht unter dürren Bäumen.

Aufgrund der andauernden Hitzewelle und Trockenheit herrscht im Kanton Zürich erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3 von 5). Wir bitten Sie, im Sihlwald kein Feuer zu machen. Im Tierpark dürfen Sie die markierten Feuerstellen benutzen. Bitte löschen Sie das Feuer immer vollständig.

Aktuelles

Neues aus dem Sihlwald und dem Langenberg

Steinbockanlage fertig saniert

Ein neues Zuhause für den König der Alpen

Freude herrscht! Die Sanierung der Steinbockanlage ist abgeschlossen. Die Herde kann nun wieder auf den frisch renovierten Felsen herumklettern.

Die Steinbock-Anlage im Wildnispark Zürich ist schon über 75 Jahre alt. Da das Bauwerk etwas in die Jahre gekommen ist, musste es in den letzten Monaten saniert werden. Die markanten Felsen waren teilweise bröckelig geworden, auch der Bodenbelag und der Zaun mussten erneuert werden. Im Grundsatz blieb die Anlage jedoch in der bisherigen Form erhalten, denn sowohl ihre Grösse als auch die Gestaltung haben sich bewährt.

Biber: Vom Wildnispark nach Biberbrugg?

Der grosse Nager erobert die Sihl

Im Kanton Zürich leben rund 520 Biber in 165 Revieren, das zeigte das neuste Bibermonitoring. Der Bestand wächst, vorwiegend im südlichen Kantonsteil. Neue Biberreviere gibt es beispielsweise entlang der Sihl und der Limmat.

Vor 200 Jahren verschwand der Biber wegen intensiver Bejagung aus der Schweiz. Dank Wiederansiedlungsprojekten zwischen 1956 und 1977 hat sich der Bestand wieder erfreulich entwickelt. Heute leben hierzulande knapp 5'000 Tiere.

Good News

Drei Luchse wohlbehalten in Deutschland angekommen.

Seit 2024 beteiligt sich der Wildnispark Zürich an Auswilderungsprojekten von Luchsen in Deutschland. Nun wurden die im Frühling 2025 geborenen Jungtiere ins Koordinationsgehege im Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht

Das im Frühling 2025 geborene Luchstrio ist wohlbehalten im Wildkatzendorf Hütscheroda in Deutschland angekommen.  Dort werden die beiden Weibchen und das Männchen einige Monate in einem speziellen, sogenannten Koordinationsgehege verbringen.

Unser Veranstaltungsprogramm 2026 ist online!

Das Jahresprogramm 2026 bietet Wildkräuter- und Pilzkurse, Familienexkursionen, Tierpark-Brunches, Entdeckungstouren im Sihlwald und hinter die Kulissen des Tierpark Langenberg und vieles mehr. 

Sikahirsche

Neuer Zuchtstier eingetroffen

Vor Kurzem wurde bei den Sikahirschen im Wildnispark Zürich Langenberg ein neuer Zuchtstier aus Tschechien in die Herde integriert.

Die Sika-Herde ist wieder vollzählig! Nach dreissig Tagen Quarantäne wurde vor Kurzem ein neuer Zuchtstier in die Sikahirsch-Herde des Wildnispark Zürich integriert. Ursprünglich stammt der Stier aus dem tschechischen Zoo Ostrava und ist zweieinhalb Jahre alt. Damit ist er bereits ausgewachsen, Sikahirsche werden mit 18 Monaten geschlechtsreif.

Happy Braunbär!

Das älteste Tier im Wildnispark Zürich wird dreissig Jahre alt!

Ein besonderer Geburtstag im Tierpark Langenberg: Der männliche Braunbär wird im Januar dreissig Jahre alt. Das exakte Geburtsdatum ist nicht bekannt, denn Bärenweibchen bringen ihre Jungtiere versteckt in einer Höhle zur Welt.

Anfang Januar ist das älteste Tier im Wildnispark Zürich dreissig Jahre alt geworden. Der männliche Braunbär wurde 1996 im Tierpark Langenberg geboren. Er teilt sich die Anlage mit einem Weibchen, das auch schon 25 Jahre alt ist und ursprünglich aus Dänemark stammt. In der Natur können Braunbären zwischen zwanzig und dreissig Jahre alt werden, wobei die durchschnittliche Lebenserwartung infolge der hohen Jungensterblichkeit nur etwa sechs Jahre beträgt. In Zoos erreichen sie in einzelnen Fällen auch mal ein Alter von über 35 Jahren.

Öffnungszeiten über die Festtage

Ein Besuch im Tierpark Langenberg lohnt sich auch über die Festtage.

Hinweis Tierpark
Am 31.12.25 wird das Haupttor um 16 Uhr geschlossen. Für Fussgänger:innen bleibt der Zugang gewährleistet.

Das erste Mal Weihnachten für den jungen Elchstier

Medienmitteilung

Elche ernähren sich im Winter monatelang fast ausschliesslich von Nadelbäumen. Auch der junge Elchstier, welcher im Juni dieses Jahres zur Welt gekommen ist, knabbert bereits eifrig an Weisstanne, Nordmanntanne und Co. Deshalb sind die unverkauften Weihnachtsbäume jedes Jahr ein Geschenk für die Tiere. 

Elche sind Feinschmecker. Im Winter ernähren sich die Elche im Tierpark Langenberg neben Futterwürfel fast ausschliesslich von Nadelbäumen, genau wie ihre wildlebenden Artgenossen. «Ein ausgewachsener Elch frisst im Winter 4 bis 6 Bäume kahl – ein Jungtier vielleicht die Hälfte,» meint Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich. Besonders beliebt seien die nährstoffreichen Zweige, Nadeln und Knospen. Die Tiere bevorzugen Weiss- oder Nordmanntannen, weil diese weniger stachelig sind. Rottannen tun es zur Not aber auch.

Tierpark Langenberg

Veränderungen im Wolfsrudel

Seit Anfang Dezember leben im Tierpark Langenberg nur noch Weibchen in der Wolfsanlage: Das Muttertier und vier Töchter. Mit einem geeigneten Rüden soll später ein neues Rudel gegründet werden.

Die sechs jungen Wölfe aus den letzten beiden Würfen sind in einem Alter, in dem sie in freier Wildbahn ihr Herkunftsrudel verlassen würden. In menschlicher Obhut erfolgt dieser Schritt durch ein geeignetes Management. Ein junger Rüde konnte an den Tierpark Goldau abgegeben werden. Das zweite männliche Jungtier musste eingeschläfert werden, da es sich nicht mit seiner Mutter oder seinen Schwestern paaren soll und kein passender Platz in einem anderen Tierpark gefunden werden konnte. Aus diesem Tier entsteht ein Präparat für die Bildungsarbeit im Wildnispark Zürich. Für die weiblichen Jungtiere werden weiterhin Plätze in anderen Tierparks gesucht.

Spenden für die Luchse?

Auswilderung von Jungtieren in strategisch wichtigen Regionen

Die Sendung «Einstein» über die Luchsin Freya, die im Wildnispark Zürich geboren und in Deutschland ausgewildert wurde, hat grosses Interesse ausgelöst. Weitere Informationen und eine Möglichkeit zu spenden finden Sie hier.

«Einstein» begleitete ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art in Deutschland. In unserem nördlichen Nachbarland sind die Luchse vom Aussterben bedroht.