Nach den heftigen Gewittern gibt es viel loses Totholz und umgestürzte Bäume können Wege versperren. Bitte seien Sie vorsichtig und rasten Sie nicht unter dürren Bäumen.

Aufgrund der andauernden Hitzewelle und Trockenheit herrscht im Kanton Zürich erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3 von 5). Wir bitten Sie, im Sihlwald kein Feuer zu machen. Im Tierpark dürfen Sie die markierten Feuerstellen benutzen. Bitte löschen Sie das Feuer immer vollständig.

Aktuelles

Neues aus dem Sihlwald und dem Langenberg

Keine Berechtigung!
©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn

©Wildnispark Zürich / Nils Kuhn

Damhirschkalb

Nachwuchs im Wildnispark Zürich

Jungtiere im Tierpark Langenberg

In den vergangenen Wochen gab es im Wildnispark Zürich zahlreich Nachwuchs. Zu entdecken gibt es beispielsweise drei Wisentkälber, ein Przewalskifohlen, Steinbockkitze und Frischlinge bei den Wildschweinen.

Ein Ausflug in den Tierpark Langenberg lohnt sich derzeit ganz besonders: Momentan kann man bei mehreren Tierarten Nachwuchs beobachten. So klettern bei den Steinböcken mehrere verspielte Kitze auf dem Kletterfelsen herum. Bei den Wisenten hat es dieses Jahr drei Kälber gegeben und bei den Przewalskipferden hat ein Fohlen das Licht der Welt erblickt. Die Wildschweinfrischlinge, welche an Ostern geboren wurden, sind inzwischen schon etwas grösser, allerdings kann man sie immer noch gut an ihrer gestreiften Fellmusterung erkennen. Wer scharfe Augen hat, findet vielleicht eines der kleinen Damhirschkälber, welche  versteckt im Gras liegen. Zahlreiche «Jöö»-Effekte sind auf jeden Fall garantiert.

Tschüss Fichte!

Die Rottannen sterben ab.

Im Moment lässt sich im Sihlwald ein historisches Ereignis beobachten: Die Rottannen sind am Absterben. Wer den Sihlwald regelmässig besucht, merkt deutlich: Hier passiert etwas!

Ein Spaziergang durch den Sihlwald zeigt: Die Rottannen sind am Absterben. Überall stehen dürre Stämme; zahlreiche Bäume liegen längst am Boden. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: Die Fichte – so wird die Rottanne auch genannt – wurde im Mittelland künstlich eingebracht. Von Natur her, wächst sie in höheren Lagen. Hitze und Trockenheit verträgt diese Baumart jedoch schlecht, die Klimaerwärmung bereitet ihr zusätzlichen Stress. Die Auswertung von Satellitenaufnahmen zeigt: Seit 2018 sind im Sihlwald über dreissig Prozent der Rottannen abgestorben.

Spende für die Steinbock-Anlage

Checkübergabe von Coop

Heute kommt der Wildnispark Zürich in der Coop Zeitung gross raus. Grund dafür ist eine grosszügige Spende des Coop Regionalrats Zentralschweiz-Zürich für die Renovation der Steinbock-Anlage.

In den Wintermonaten hat der Wildnispark Zürich das Steinbockgehege umfassend saniert. Die Anlage ist bereits über 75 Jahre alt und war deshalb etwas in die Jahre gekommen. Der Coop Regionalrat Zentralschweiz-Zürich hat den Umbau mit 10 000 Franken unterstützt. Vielen herzlichen Dank dafür!

©Frederic Desmette©Frederic Desmette

©Frederic Desmette

Gartenschläfer im Tierpark Langenberg

Neue Tierparkbewohner

Anstelle von Siebenschläfern werden im Wildnispark Zürich definitiv Gartenschläfer gehalten. 

Seit August 2025 leben zwei Gartenschläfer im Müsli-Hüsli des Tierpark Langenberg. Nachdem die drei Siebenschläfer, die bisher in der Anlage gewohnt haben, aufgrund ihres hohen Alters im letztjährigen Winterschlaf verstorben sind, hat der Tierpark Langenberg vorübergehend zwei Gartenschläfer vom Tierpark Goldau übernommen.

Przewalski-Hengst aus dem Wildnispark Zürich in Kasachstan ausgewildert.

Es ist ein besonderer Moment für den Wildnispark Zürich: Nach monatelanger Eingewöhnung in einem speziell dafür eingerichteten Gehege durfte der im Wildnispark Zürich geborene Przewalskihengst «Galvan» Kasachstan in die Freiheit galoppieren.

2024 startete in Kasachstan ein neues Wiederansiedlungsprojekt für Przewalskipferde. Die Auswilderung findet im Naturschutzgebiet Altyn Dala im Zentrum Kasachstans statt, in der so genannten "Goldenen Steppe". Innerhalb von fünf Jahren sollen insgesamt rund vierzig Tiere ins Auswilderungsgebiet gebracht werden, um eine tragfähige neue Population aufzubauen. Nun durfte die zweite kleine Herde das Akklimatisationsgehege verlassen. Darunter ist auch «Galvan», ein Hengst, der im Wildnispark Zürich geboren wurde. Begleitet wird er von vier Stuten – Csárdás, Cili, Bűbáj und Celeb. Diese stammen ursprünglich aus dem Hortobágy Nationalpark in Ungarn und wurden während der letzten 12 Monate mit Galvan zu einem Harem zusammengeführt. Dabei wurden auch bereits erste Paarungen beobachtet.

Der Jahresbericht 2025 ist da!

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Die Stiftung Wildnispark Zürich blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück­. Das Jubiläum «25 Jahre wilder Sihlwald» bescherte dem einzigen Park von nationaler Bedeutung im Kanton Zürich viel Aufmerksamkeit. Weitere Höhepunkte waren die Auswilderung eines Luchses in Deutschland, die Auswilderung eines Przewalski-Hengstes in Kasachstan sowie die Wiederansiedlung von Steinkrebsen im Sihlwald. Auch mit ökologischen Aufwertungsmassnahmen leistete die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität im Sihltal.

Im vergangenen Jahr hatte die Stiftung Wildnispark Zürich viele Gründe zum Feiern. So zum Beispiel das Jubiläum «25 Jahre wilder Sihlwald». Seit einem Vierteljahrhundert darf sich der Sihlwald wieder in eine Wildnis verwandeln. Der ehemalige Nutzwald ist heute das grösste Naturwaldreservat des Mittellands und ein Park von nationaler Bedeutung – ein Meilenstein in der Wildnisgeschichte der Schweiz.

Verschollene Luchsin wieder aufgetaucht - mit Nachwuchs

Vreni lebt!

Grosse Freude im Wildnispark Zürich: Die im August 2024 im Thüringer Wald ausgewilderte Luchsin Vreni hat Nachwuchs bekommen. Die Freude ist umso grösser, weil das Luchsweibchen lange als verschollen galt.

Die freilebenden Luchsbestände sind in West- und Zentraleuropa stark unter Druck. Die einzelnen Populationen sind teilweise sehr klein und schlecht miteinander vernetzt, dadurch drohen die Bestände genetisch zu verarmen. Gezielte Auswilderungen tragen dazu bei, die Populationen miteinander zu verbinden und zu stärken.

Brücke Sihlbrugg Station gesperrt

Zwischen 27. April und 2. Oktober 2026 bleibt die Brücke über die Sihl bei Sihlbrugg Station gesperrt. Grund sind nötige Sanierungsarbeiten. Eine Umleitung ist nicht signalisiert. Die Sihl kann bei Sihlwald und bei Sihlbrugg (Dorf) überquert werden.

Leinenpflicht im Wald und am Waldrand

Allgemeine Leinenpflicht am Sihluferweg vom 1. April bis 31. Juli. 

Während der Brut- und Setzzeit sind Wildtiere besonders anfällig für Störungen. Deshalb gilt laut dem Jagdgesetz des Kantons Zürich vom 1. April bis 31. Juli eine allgemeine Leinenpflicht für Hunde im Wald und am Waldrand.

Wir engagieren uns für freilebende Wisente

Das Magazin Wildnis ist da!

Ab sofort liegt im Tierpark Langenberg und beim Besucherzentrum des Naturerlebnisparks Sihlwald unsere Zeitschrift «Wildnis» wieder auf.