Aktuelles
Neues aus dem Sihlwald und dem Langenberg
Jahresbericht 2022 der Stiftung Wildnispark Zürich
Die wichtigsten Ereignisse auf einen Blick
Der Wildnispark Zürich ist und bleibt ein beliebtes Ausflugsziel: 2022 wurden im Sihlwald und im Tierpark Langenberg insgesamt 658 000 Besuche verzeichnet.
Nach den schwierigen Pandemie-Jahren ist 2022 die Normalität in den Wildnispark Zürich zurückgekehrt; Schliessungen und andere Restriktionen gab es keine mehr. Im Tierpark Langenberg und im Sihlwald konnten insgesamt 658000 Besuche verzeichnet werden.
Die jungen Wölfe haben den Langenberg verlassen
Im Frühling 2022 hat die Geburt von vier Jungwölfen im Wildnispark Zürich für grosse Freude gesorgt. Jetzt haben die Jungtiere in Winterthur und Innsbruck eine neue Heimat gefunden.
Im Alter von ein bis zwei Jahren verlassen junge Wölfe in der Regel ihr Rudel und suchen sich ein eigenes Revier. In dieser Woche haben die vier Jungtiere, die im Mai 2022 im Tierpark Langenberg geboren wurden, den Wildnispark Zürich verlassen. Ein Männchen wurde in den Wildpark Bruderhaus in Winterthur gebracht und wird dort mit einem jungen Weibchen aus dem Tierpark Bern ein neues Rudel gründen. Die drei anderen Jungtiere befinden sich für drei bis vier Wochen in der Quarantänestation des Zoo Zürichs, danach werden sie in den Alpenzoo in Innsbruck gebracht.
«Wildnis fasziniert»
Neue Fotoausstellung im Naturmuseum
Am Sonntag, 26. März, öffnet das Besucherzentrum des Wildnispark Zürich in Sihlwald wieder seine Türen. Eine neue Sonderausstellung im Naturmuseum zeigt die faszinierende Schönheit der Wildnis.
Unberührte Wälder, majestätische Berge, ursprüngliche Flusslandschaften oder der Igel im eigenen Garten: Wildnis fasziniert. Das Naturmuseum in Sihlwald widmet ihr dieses Jahr eine Sonderausstellung. Sie zeigt die schönsten Bilder aus dem nationalen Fotowettbewerb «Wildnis – mehr Freiraum für die Natur!» von Pro Natura und Aufnahmen aus dem Naturerlebnispark Sihlwald.
Ja zum Parco Val Calanca
Ein neuer Park für die Schweiz!
Die Stimmberechtigten der vier Parkgemeinden Rossa, Calanca, Santa Maria und Buseno haben am 29. Januar die Charta des Parco Val Calanca angenommen. Herzliche Gratulation! Nun kann der Regionale Naturpark sein Dossier beim Bundesamt für Umwelt BAFU einreichen. Dieses prüft, ob alle Bedingungen erfüllt sind und kann das Label als «Park von nationaler Bedeutung» verleihen. Der Wildnispark Zürich freut sich sehr über das neue Mitglied im Netzwerk der Schweizer Pärke. www.parks.swiss
Neues Fuchspaar im Tierpark Langenberg
Mit etwas Glück lassen sich im Tierpark Langenberg wieder Füchse beobachten.
Der Wildnispark Zürich hat Ende Oktober ein neues Fuchsweibchen und Anfang Dezember einen Fuchsrüden erhalten. Vor kurzem wurden die beiden in der Fuchsanlage zusammengeführt.
Ein stachliges Weihnachtsmenü für die Elche im Langenberg
Elche ernähren sich im Winter monatelang fast ausschliesslich von Nadelbäumen. Die Tiere fressen viel – mehrere Bäume pro Tag. Willkommen sind deshalb nicht verkaufte Weihnachtsbäume aus der Region. Eine etablierte Winwin-Situation sorgt auch dieses Jahr für viel Freude bei Mensch und Tier.
«Unsere Elche stellen ihre Nahrung jeweils Ende Oktober von Laub- auf Nadelbäume um. Auch andere Wildtiere im Langenberg fressen in der kalten Jahreszeit gelegentlich Nadelbäume – so mögen die Przewalski-Pferde, Hirsche, Wisente und Steinböcke die stachligen Überraschungen», erklärt Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich.
Die Steinböcke sind in der Brunft
Die männlichen Steinböcke «flehmen» momentan mit einer speziellen Körperhaltung um die Gunst der Weibchen.
Die männlichen Tiere kippen den Kopf in den Nacken und richten den Schwanzwedel auf. Dabei strecken die Tiere die Zunge heraus, um die Geruchshormone der Weibchen zu wittern. Erleben Sie die Paarungszeit als besonderes Tier-Spektakel!
Wintersaison – teils reduzierte Öffnungszeiten!
Sihlwald: Bitte beachten Sie, dass in der Wintersaison in Sihlwald das Restaurant, das Naturmuseum und die Räumlichkeiten des Besucherzentrums bis am 25. März geschlossen sind. Das Areal mit Spielplatz, Feuerstellen, Aquarium und Otteranlage bleibt jedoch frei zugänglich. Ebenso die Wanderwege im Sihlwald.
Die Ratten entdecken den Garten
Feierliche Eröffnung
Es ist soweit: Die Erweiterung der Wanderratten-Anlage mit Aussenbereich und Schwimmteich ist fertig. Am Samstag haben der Zürcher Altstadtrat Richard Wolff und Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich, die neue Attraktion für Mensch und Tier im Langenberg feierlich eröffnet.
Mit dem neuen Ratten-Garten ermöglichen wir den Besuchenden eine Begegnung mit einem weit verbreiteten und doch kaum bekannten Tier, das sich in der "Wildnis" von unseren Abfällen ernährt. Tauchen Ratten unerwartet auf, ist das "Igitt" meist nicht weit. Warum eigentlich?
Insekten im Wald – vielfältig, verblüffend und unentbehrlich
Wildnistag «Insekten» am 25. September
In der Schweiz leben bis zu 60’000 Insektenarten. Erforscht ist jedoch erst die Hälfte davon. Der Wildnistag «Insekten» bietet den Besucherinnen und Besuchern des Wildnispark Zürich die Gelegenheit, mehr über diese kleinen Wesen zu erfahren.
Ort und Zeit: Sihlwald, Sonntag, 25. September von 13.30 bis 16.30 Uhr.
Ob Alpenbock, Langhornbiene oder Kugel-Stutzkäfer – Beat Wermelinger, Insektenforscher an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), kennt sie alle. Am 25. September nimmt er Interessierte mit auf eine Reise in die Welt der Waldinsekten. Um 14 und um 15 Uhr hält er im Besucherzentrum des Wildnispark Zürich den Vortrag «Insekten im Wald – vielfältig, verblüffend und unentbehrlich».









