Google spendet 100 000 Dollar
Doppelte Anerkennung für den Wildnispark Zürich
Zürcher Google-Mitarbeitende haben den Wildnispark Zürich für einen Förderbeitrag von Google.org nominiert. Die Auszeichnung ist doppelt wertvoll: Sie bringt die Wertschätzung der Mitarbeitenden zum Ausdruck und unterstützt ein Artenschutzprojekt für die Luchse.
Als beliebter Naturerlebnisort erhält der Wildnispark Zürich von Google.org einen Förderbeitrag von 100'000 US-Dollar. Das Geld kommt dem Projekt «Sprung in die Freiheit» zugute. Damit werden im Tierpark Langenberg Luchse auf ein Leben in der freien Natur vorbereitet. Am Donnerstag, 29. Oktober, durfte Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin des Wildnispark Zürich, den symbolischen Check persönlich entgegennehmen.
Das Besondere: Google-Mitarbeitende haben den Wildnispark Zürich für die Förderung vorgeschlagen. Die Auswahl erfolgte anschliessend durch einen globalen, funktionsübergreifenden Ausschuss von Google. Mit diesen Beiträgen unterstützt Google.org gezielt lokale Organisationen, die den Mitarbeitenden am Herzen liegen und für die sie sich persönlich engagieren. «Unsere Mitarbeitenden sind eng mit der Region Zürich verbunden. Wir möchten Organisationen stärken, die ihnen wichtig sind und einen wertvollen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten. Seit vielen Jahren engagieren sich Mitarbeitende in Freiwilligen-Einsätzen bei der Bekämpfung von invasiven Pflanzen im Wildnispark Zürich. Dieser verbindet Naturerlebnisse mit konkretem Artenschutz, was wir gerne unterstützen», sagt Dennis Tietz, Leiter Nachhaltigkeit bei Google Schweiz.
Ein Sprung in die Freiheit für junge Luchse
Der Wildnispark Zürich gehört mit seiner grosszügigen Luchsanlage zu den wenigen europäischen Zoos, die Luchse auf ein Leben in freier Natur vorbereiten können. Mit dem Projekt «Sprung in die Freiheit» soll die bestehende Anlage erweitert und die Aufzucht junger Luchse für die Auswilderung weiter verbessert werden. Damit leistet der Wildnispark Zürich einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Europäischen Luchse. Viele Populationen leben isoliert, was den genetischen Austausch erschwert und langfristig den Fortbestand der scheuen «Pinselohren» gefährdet. Gezielte Auswilderungen helfen, die Populationen zu vernetzen und stärken so die genetische Vielfalt. Seit 2024 konnten bereits mehrere im Tierpark Langenberg geborene Luchse in Deutschland ausgewildert werden. «Dass Google-Mitarbeitende uns für diese Förderung vorgeschlagen haben, freut uns sehr. Es zeigt nicht nur die Wertschätzung für unser Engagement im Natur- und Artenschutz, sondern auch, wie wichtig der Wildnispark Zürich als Natur- und Erholungsraum für die Menschen in der Region ist.», sagt Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich.
Weitere Auskünfte
- Barbara Felix, Leiterin Marketing & Kommunikation, Telefon 044 722 55 29, barbara.felix@wildnispark.ch
- Google Schweiz Medienstelle: Samuel Leiser, press-ch-external@google.com
Bilder: Diverse Sujets in hoher Auflösung:
Bildlegenden
Checkübergabe: Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin des Wildnispark Zürich, nimmt den Förderbeitrag von Dennis Tietz, Leiter Nachhaltigkeit Google Schweiz entgegen. Ein wichtiger Beitrag an die Kosten für den Umbau der Luchsanlage. Foto: Google Schweiz, Anna Takihara
«Sprung in die Freiheit»: Mit der Auswilderung von Luchsen unterstützt der Wildnispark Zürich gefährdete Luchspopulationen in Europa. Der Förderbeitrag von Google wird für dieses Projekt eingesetzt. Hier im Bild: Die Auswilderung von «Freya» im sächsischen Erzgebirge (D). Foto: Wildnispark Zürich / LfULG, Ronnie Oehme.
Der Wildnispark Zürich beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für den Eurasischen Luchs. Im Bild:
Die Mutter der Jungtiere von 2023 und 2024 (oben), Foto: Wildnispark Zürich, Andreas Peemöller
Die Mutter der Jungtiere von 2025 und 2026 (unten), Foto: Wildnispark Zürich, Stefan Eichholzer





