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Drei Luchse wohlbehalten in Deutschland angekommen.
Seit 2024 beteiligt sich der Wildnispark Zürich an Auswilderungsprojekten von Luchsen in Deutschland. Nun wurden die im Frühling 2025 geborenen Jungtiere ins Koordinationsgehege im Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht
Das im Frühling 2025 geborene Luchstrio ist wohlbehalten im Wildkatzendorf Hütscheroda in Deutschland angekommen. Dort werden die beiden Weibchen und das Männchen einige Monate in einem speziellen, sogenannten Koordinationsgehege verbringen.
In diesem weitläufigen, naturnahen und für Aussenstehende nicht zugänglichen Areal werden Luchse gezielt auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet und ihr Verhalten wird sorgfältig überprüft.
Läuft alles nach Plan, werden der Kuder und eines der Weibchen im Verlauf dieses Jahres ausgewildert. Das zweite junge Weibchen dient vorerst als Reserve. Wenn es nicht ausgewildert werden kann, dann wird es an einen Zoo abgegeben, der sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm der EAZA für den Luchs beteiligt.
Isolierte Luchspopulationen vernetzen
In Deutschland ist der Luchs vom Aussterben bedroht. Um die Populationen zu stärken und besser zu vernetzen laufen derzeit verschiedene Wiederansiedlungsprojekte. Seit 2024 wurden bereits drei Jungtiere aus dem Wildnispark Zürich in Deutschland ausgewildert: Vreni im Projekt «Luchs Thüringen», Verena im Nordschwarzwald («Luchs Baden-Württemberg») und Freya im Rahmen von «ReLynx Sachsen» im westlichen Erzgebirge.
Mit etwas Glück wird das Zuchtweibchen im Tierpark Langenberg im Frühling erneut Junge zur Welt bringen. Weitere Informationen und Spendemöglichkeit



