Steinbockanlage fertig saniert
Ein neues Zuhause für den König der Alpen
Freude herrscht! Die Sanierung der Steinbockanlage ist abgeschlossen. Die Herde kann nun wieder auf den frisch renovierten Felsen herumklettern.
Die Steinbock-Anlage im Wildnispark Zürich ist schon über 75 Jahre alt. Da das Bauwerk etwas in die Jahre gekommen ist, musste es in den letzten Monaten saniert werden. Die markanten Felsen waren teilweise bröckelig geworden, auch der Bodenbelag und der Zaun mussten erneuert werden. Im Grundsatz blieb die Anlage jedoch in der bisherigen Form erhalten, denn sowohl ihre Grösse als auch die Gestaltung haben sich bewährt.
Ende Oktober 2025 starteten die Bauarbeiten. Die Steinbockherde blieb während dieser Zeit auf der angrenzenden Weide oder in Bereichen der Anlage, die nicht von der Renovation tangiert waren. Am Dienstagmorgen war es so weit: Die derzeit 23-köpfige Herde durfte zurück in ihre alten Gefilde und nahm schon bald die "nigelnagelneuen" Felsen in Beschlag. Und wer weiss: Vielleicht gibt es ja auch schon bald wieder Jungtiere zu sehen.
Bessere Hygiene, mehr Schatten
Steinböcke lieben es, sich ab und zu unter einen schattigen Felsvorsprung zurückziehen zu können. Da viele einige dieser Steinplatten mit den Jahren abgebröckelt waren oder aus Sicherheitsgründen entfernt wurden, wurden nun wieder neue Steinplatten angefügt und weitere Futterraufen platziert. Zudem musste der älteste Kletterfelsen im vordersten Anlageteil stabilisiert werden. Dieser ist bei den Gästen des Tierparks besonders beliebt, weil sich die Jungtiere mit Vorliebe darauf tummeln
Damit die Tierpflegerinnen und Tierpfleger die Anlage effizient reinigen können, wurde auch der Bodenbelag renoviert. Vor allem die brüchigen Fugen zwischen den Steinplatten mussten erneuert werden. "Im spröde gewordenen Mörtel zwischen den Bodenplatten blieb immer der Kot hängen", erklärt Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich. Die Reinigung der Anlage wurde dadurch aufwändiger und gute Hygieneverhältnisse sind für die Gesundheit der Tiere wichtig.
Anlage schafft neue Einblicke
"Wir achten bei allen Projekten im Tierpark Langenberg darauf, dass die Tiere, das Tierpflege-Team und die Besucherinnen und Besucher gleichermassen profitieren", sagt Kilchenmann. Neu haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Anlage auf einer Führung betreten zu können, so dass sie den König der Berge noch näher zu Gesicht bekommen. Die "Steinbock-Safari" findet während der Sommersaison an Sonn- und Feiertagen statt. Anmeldung im Shop. Daten und weitere Informationen.
Kostspieliger Posten: Ein neues Zaungeflecht
Metallzäune sind zwar lange haltbar, aber auch sie nutzen sich ab und müssen regelmässig ersetzt werden. Das heutige Geflecht ist metallfarben, das neue wird schwarz. "Für die Besucherinnen und Besucher bringt das optisch ein Plus", erklärt Kilchenmann.
Spenden für die Steinböcke
Die Renovation kostete insgesamt knapp eine halbe Million Franken. Dank Kostengutsprachen von Stiftungen, einem Beitrag von Coop und dank privaten Spenden konnte das Projekt in Angriff genommen werden.
Der Wildnispark Zürich ist dankbar für weitere Spenden zu Gunsten der Steinböcke im Tierpark Langenberg. Hier geht es direkt zum Spendenformular.



