Aktuelles
Neues aus dem Sihlwald und dem Langenberg
Weg entlang Gontenbach wieder begehbar
Wegen einer defekten Holzbrücke war der Wanderweg entlang des Gontenbach im Tierpark Langenberg mehrere Wochen gesperrt. Die Stiftung Wildnispark Zürich hat die Brücke ersetzt, der beliebte Weg durch das wilde Tobel ist wieder offen.
Übernachten im Sihlwald
Der Campingplatz Sihlwald öffnet am 1. April.
Das Camping-Team freut sich, ab 1. April wieder naturinteressierte Gäste zu begrüssen. Der direkt an der Sihl gelegene Campingplatz ist die einzige Übernachtungsmöglichkeit im Naturerlebnispark Sihlwald. Er wird vom Verein Camping Sihlwald betrieben.
Das neue Magazin Wildnis ist da!
Pünktlich zum Saisonstart ist die Wildnis 2022 erschienen.
Das Magazin enthält unter anderem spannende Hintergrundberichte über die Wasseramsel an der Sihl, den Ausbau des Müsli-Hüsli im Tierpark Langenberg und einen Überblick über unser Jahresprogramm.
Auf in eine wilde Saison mit neuen Attraktionen
Am Sonntag, 27. März öffnen die Türen des Naturmuseums, des Besucherzentrums sowie des Restaurants in Sihlwald. Eine neue «Spurensuche» mit einem begehbaren Eichhörnchen-Kobel und Spezialführungen sorgen für einen abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie.
Ein traditionelles, kleines und feines Fest mit verschiedenen Highlights begleitet den Saisonstart. Das Naturmuseum lockt mit den beiden Ausstellungen «WaldWildnisWir» und «Vom Nutzwald zum Naturwald»: In diesen werden die heutige Waldwildnis, deren Entstehung sowie verschiedene Naturwald-Bewohner auf zwei Etagen in all ihren Facetten beleuchtet. Zwei gratis Führungen ermöglichen einen Einblick in die Geschichte des Weilers Sihlwald. Im Besucherzentrum mit Shop stehen sorgfältig ausgewählte,
thematisch passende Literatur-Entdeckungen zum Stöbern bereit.
Neue Öffnungszeiten ab 21. März
Mit dem Saisonstart 2022 ändern sich unsere Öffnungzeiten teilweise.
Das Besucherzentrum und Naturmuseum in Sihlwald ist ab dem 21. März jeweils von Mittwoch bis Sonntag und an allgemeinen Feiertagen geöffnet:
Hasenrainweg wieder begehbar
Wegen eines Hangrutsches war der Hasenrainweg lange gesperrt. Jetzt sind die Sanierungsarbeiten des Kantons abgeschlossen, der Weg ist wieder begehbar.

Waldwildnis durch die Lupe
Unterwasserwelten mitten im Naturwald?
Unser Frühlingstipp: Untersuchen Sie Baumstrünke, Totholzpilze, Flechten und Moose für einmal von ganz nah.
Nebst einer einfachen Lupe brauchen Sie nur Zeit und Musse. Entdecken Sie unerwartete Welten: Durch die Lupe betrachtet erinnern die Strukturen eines vermodernden Baumstrunks an Unterwasserwelten. Flechten und Moose, die durchs vergrössernde Glas wie Korallen wirken, werden die Entdecker:innen beeindrucken. An was erinnert Sie ein Pilz von unten betrachtet? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
4 Wintertipps für unvergessliche Tierbegegnungen
1. Auf ans Steinbock-Spektakel
Beobachten Sie die Könige der Alpen in der Paarungszeit. Die Steinbockmännchen «flehmen» mit einer speziellen Körperhaltung um die Gunst der Weibchen: Sie kippen den Kopf in den Nacken und richten den Schwanzwedel auf. Dabei strecken die Tiere die Zunge heraus, um so die Geruchshormone der Weibchen möglichst gut zu wittern.
2. Freie Sicht auf Luchs und Wolf
Jahreszeitlich bedingt sind viele Bäume kahl – die scheuen Luchse und Wölfe sind deshalb einfacher zu erspähen als im Frühling oder Sommer. Mit etwas Geduld sind die Raubtiere beim Wechsel der Verstecke oder auf der Futtersuche zu beobachten. Wie bei all unseren Tieren gilt aber auch hier: Geduld und eine Portion Glück sind die obersten Gebote für eine gelungene Tierbeobachtung im Langenberg.
3. Achtung: Winterschläfer!
Unsere Murmelis haben sich in ihre Höhlen verkrochen und machen Winterschlaf – ebenso die Siebenschläfer. Die beiden Bären sparen während der Winterruhe Kräfte und schlafen viel. Allen anderen Tieren begegnen Sie im Langenberg auch in der kalten Jahreszeit – sie haben andere Strategien, um den Winter gut zu überstehen.
4. Körper und Seele erwärmen
Immer samstags und sonntags lassen sich in unserem Shop bei der Bärenanlage Körper und Seele wärmen: Sie finden hier Plüschtiere für die Kleinsten, Spiele und Spielsachen sowie Mitbringsel aller Art für Ihre Liebsten. Mit einem kleinen Andenken bleibt Ihnen Ihr Besuch bestimmt noch lange in guter Erinnerung!
«O Tannenbaum» für die Elche im Langenberg
Bald geht es den Elchen wieder ganz besonders gut: Immer nach Weihnachten werden Hunderte von nicht verkauften Weihnachtsbäumen zum Festmahl für die Tiere – eine nachhaltige und erfolgreiche Win-Win-Idee mit langjähriger Tradition.
«Der Nadelbaum-Bedarf im Tierpark ist im Winter gross. Unsere Elche stellen ihre Nahrung jeweils Ende Oktober von Laub- auf Nadelbäume um. Auch für andere Wildtiere sind Nadelbäume in der kalten Jahreszeit eine beliebte Abwechslung im Menüplan. So mögen auch die Przewalski-Pferde, Hirsche, Wisente und Steinböcke die stachligen Überraschungen», erklärt Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich. Was bietet sich also mehr an, als nicht verkaufte Weihnachtsbäume an Elche zu verfüttern? Die Erfolgsgeschichte der tierischen Weihnachtsbaum-Verwertung hat Tradition und wird seit Beginn der Elchhaltung im Tierpark Langenberg im Jahre 1969 umgesetzt.








