<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
	<channel>
		<title>Vom Langenberg in die Wildnis | Wildnispark Zürich</title>
		<link>https://www.wildnispark.ch/?id=531</link>
		<description></description>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 01:11:47 +0200</pubDate>
		<category>Wildnispark Zürich</category>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/freya-→-sachsen-805</link>
			<title>Freya → Sachsen</title>
			<description>&lt;h4&gt;Februar 2025: Transport nach Deutschland&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Freya wird ins Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht. Dieser Tierpark unterhält eine spezielle Anlage, in der die Luchse mit möglichst wenig Menschenkontakt gehalten und gezielt auf eine Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;September 2025: Auswilderung&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Freya wird im Westerzgebirge in Sachsen in die freie Natur entlassen. Ziel des Projekts »RELynx Sachsen« ist es, in den sächsischen Wäldern wieder eine Luchspopulation zu etablieren. Wilde Luchse in Sachsen – das gab es zuletzt vor fast 300 Jahren, abgesehen von einzelnen durchwandernden Tieren aus Tschechien, Polen und anderen Regionen Deutschlands.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freyas Schwester Mary kommt als Zuchttier in den deutschen Zoo Dortmund. Dieser beteiligt sich wie der Wildnispark Zürich am Erhaltungszuchtprogramm für Luchse des Europäischen Zooverbands EAZA.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;November 2025: Freya im Abendprogramm des Schweizer Fernsehens.&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die SRF-Wissenssendung «Einstein» begleitete das Luchsweibchen Freya auf ihrem Weg vom Wildnispark Zürich in die Wälder Ostdeutschlands. Die&amp;nbsp;Reportage zeigt auch auf, wie stark die Luchse in der Schweiz gefährdet sind. Sie trägt den Titel «Luchse in Not – Inzucht bedroht Schweizer Wildbestand».&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://www.youtube.com/watch?v=cQ1DQ_iM4FM&amp;quot;&gt;→ Film auf Youtube anschauen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;2026: Freya ist verschollen&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Das Sendehalsband von Freya ist bereits 35 Tage nach ihrer Auswilderung ausgefallen. Über mehrere Bildnachweise aus der Jägerschaft konnte nachgewiesen werden, dass sie sich anschliessend gut 20 km nordöstlich des Auswilderungsortes aufhielt. Seit dem 29.12.2025 gibt es leider keine Hin- oder Nachweise zu Freya mehr. Möglicherweise hält sie sich in einem Bereich auf, wo wenige Fotofallen hängen oder von der Jägerschaft keine Informationen übermittelt werden. Das Projektteam in Sachsen bleibt dennoch optimistisch: «Juno, der 2024 in Sachsen ausgewildert wurde, konnte&amp;nbsp;nach über einem Jahr Pause wieder nachgewiesen werden. Insofern hoffen wir, dass es Freya nach wie vor gut geht.»&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→ Freyas Weg in Kürze:&lt;/h4&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Frühling 2024:&amp;nbsp;Geboren im Wildnispark Zürich, Zwillingsschwester Mary.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sommer 2025: Zwischenstation im Wildkatzendorf Hütscheroda, einem Tierpark, in dem Luchse gezielt auf die Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;September 2025:&amp;nbsp;Auswilderung von Freya im Westerzgebirge in Sachsen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;November 2025: Rund 300‘000 Zuschauer sehen den Dokumentarfilm über Freya: «Luchse in Not – Inzucht bedroht Schweizer Wildbestand»&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;29.12.2025: Letzter Empfang von GPS-Daten von Freya.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
			<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1756817584-Auswilderung_Freya_2025_zvg_Archiv-Naturschutz_LfULG_Ronny_Oehme_(1)klein.jpg" length="263989" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/vreni-→-thueringer-wald-803</link>
			<title>Vreni → Thüringer Wald</title>
			<description>&lt;h4&gt;Mai 2024: Transport nach Deutschland&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Vreni wird ins Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht. Dieser Tierpark unterhält eine spezielle Anlage, in der die Luchse mit möglichst wenig Menschenkontakt gehalten und gezielt auf die Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;August 2024: Auswilderung in Thüringen&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Gemeinsam mit dem Luchskuder Kilian wird Vreni im Thüringer Wald ausgewildert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das untenstehende Video zeigt, wie Kilian und Vreni aus einem eigens für Auswilderungen errichteten Angewöhnungsgehege mitten im Wald behutsam in die freie Natur entlassen werden.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→ Wie der Thüringer Wald Luchspopulationen verbindet&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Ziel des Projekts «Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen» ist die Ansiedlung von bis zu 20 Luchsen im Thüringer Wald im Zeitraum von 2024 bis 2027. Dies geschieht aus folgendem Grund: Der Thüringer Wald bildet eine wichtige Verbindungsachse («Trittstein») zwischen den bestehenden Luchspopulationen im Harz und im Bayerischen Wald. Luchse breiten sich nur ungern in Gebiete aus, wo noch keine Luchse leben. Darum ist die Förderung von Trittstein-Populationen wichtig.&amp;nbsp;Auf lange Sicht wird so der genetische Austausch zwischen den einzelnen Luchspopulationen besser gefördert.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Oktober 2024: Das erste Reh erlegt&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Vreni gelingt es rasch, kleine Tiere zu erbeuten, und schon nach wenigen Wochen erlegt sie ihr erstes Reh, obwohl sie als Zootier nie Gelegenheit hatte, das Jagen zu üben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rehe sind in Zentraleuropa die Hauptbeute von Luchsen. Ein Reh versorgt einen Luchs drei bis sieben Tage lang mit Nahrung. Interessant: Vreni versteckt das Reh zwischen den Mahlzeiten jeweils unter Laub und Ästen. Dieses Verhalten ist Luchsen angeboren.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;November 2024: Der GPS-Sender fällt aus.&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Zunächst können die Projektverantwortlichen Vrenis Bewegungen dank ihres GPS-Halsbands verfolgen. Doch dann bricht der Kontakt ab. Auch auf den Fotofallen im Projektgebiet taucht sie nicht mehr auf. Über ein Jahr lang bleibt unklar, wo Vreni unterwegs ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&amp;quot;picture_content_wrap&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource picture picture_content&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource_background&amp;quot;&gt;&lt;img data-naturalheight=&amp;quot;1540&amp;quot; data-naturalwidth=&amp;quot;2000&amp;quot; loading=&amp;quot;lazy&amp;quot; src=&amp;quot;addons/phpThump/phpThumb.php?src=../../data/Ressources/1778147862-Vreni_Luchs_Thueringen.JPG&amp;quot; style=&amp;quot;width:500px; height:385px;&amp;quot; title=&amp;quot;&amp;quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Februar 2026: Wiederentdeckt – mit Jungtier!&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Vreni hat sich offenbar weiter vom Auswilderungsort entfernt als erwartet. Südlich von Immendorf wird sie von Fotofallen der Jäger erfasst. Auf einigen Fotos ist sie mit einem Jungtier zu sehen, auf anderen in Begleitung des ebenfalls ausgewilderten Luchskuders Ionel. Diese Fotos sind für das Projekt «Luchs Thüringen» ein wichtiger Meilenstein: Zum ersten Mal hat eine der ausgewilderten Thüringer Luchsinnen ein Jungtier zur Welt gebracht. Das ist ein erster Schritt hin zu einer eigenständigen, überlebensfähigen Luchspopulation!&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Oktober 2026: Fotofalle lichtet Luchsweibchen Vreni erneut mit Jungtier ab.&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die Verantwortlichen des Projekts «Luchs-Thüringen» gehen davon aus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der Luchskuder Ionel der Vater ist. Ionel kam als Wildfang aus den rumänischen Karpaten nach Thüringen. Beide Tiere haben sich in der Region um Ilmenau ein Revier gesucht. Das Video zeigt Mutter und Jungtier beim Spielen.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→ Vrenis Weg in Kürze:&lt;/h4&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Frühling 2023:&amp;nbsp;Geboren im Wildnispark Zürich. Zwillingsschwester Verena.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sommer 2024: Zwischenstation im Wildkatzendorf Hütscheroda, einem Tierpark, in dem Luchse gezielt auf die Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;August 2024:&amp;nbsp;Auswilderung im Thüringer Wald&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;2024/25:&amp;nbsp;Kontakt zum GPS-Sender bricht ab&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Februar 2026: Auf Fotofallen wiederentdeckt – in Begleitung von mindestens einem Jungtier und des ausgewilderten Luchskuders Ionel, der aus Rumänien stammt.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Oktober 2026:&amp;nbsp;Vreni wird erneut mit Nachwuchs fotografiert. Der Vater ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Ionel.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
			<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1791476959-IMG_0935.jpeg" length="391507" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/von-langnau-am-albis-nach-huetscheroda--809</link>
			<title>Von Langnau am Albis nach Hütscheroda </title>
			<description>&lt;p&gt;Die Luchsanlage im Wildnispark Zürich ist eine von wenigen in Europa, in der junge Luchse auf ein selbstständiges Leben in freier Natur vorbereitet werden können. Sie werden mit möglichst wenig Menschenkontakt aufgezogen und erhalten nur Futtertiere, die denjenigen in der Wildnis entsprechen – zum Beispiel Rehe und Hirsche, mit Haut und Haar.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Im Wildkatzendorf Hütscheroda erhalten die jungen Luchse den letzten Schliff&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Im Alter von rund einem Jahr werden die Jungtiere, die als Auswilderungskandidaten in Frage kommen, ins Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht. In diesem so genannten Koordinationsgehege werden junge Luchse aus verschiedenen zoologischen Einrichtungen einige Monate lang möglichst fern von Menschen gehalten und weiter auf die Auswilderung vorbereitet.&amp;nbsp;Auch das Verhalten der Luchse wird nochmals genau geprüft: Wie verhalten sie sich gegenüber Hunden? Sind sie scheu genug? Und sind sie vollkommen gesund?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Koordinationsgehege wird damit zu einer wichtigen Zwischenstation: Ein Luchs muss für die Freiheit bereit sein. Er soll Menschen meiden, selbstständig Nahrung aufnehmen und sich in seinem neuen Lebensraum zurechtfinden können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;→ &lt;a href=&amp;quot;https://luchs-thueringen.de/de/projekt/koordinationsgehege&amp;quot;&gt;Mehr über das Koordinationsgehege im Wildkatzendorf erfahren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1791749159-Wildkatzendorf_Huetscheroda_Scheune.jpg" length="3640005" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/netzwerk-linking-lynx-808</link>
			<title>Netzwerk «Linking Lynx»</title>
			<description>&lt;p&gt;Im Netzwerk «Linking Lynx»&amp;nbsp;haben sich Luchs-Fachleute aus ganz Europa zusammengeschlossen.Das langfristige&amp;nbsp;Ziel von&amp;nbsp;«Linking Lynx» ist es, die bestehenden Populationen miteinander zu verbinden und eine lebensfähige Luchs-Metapopulation zu schaffen, die sich von den Karpaten bis zum Jura und den Westalpen erstreckt, einschliesslich des deutschen Mittelgebirges und eines Teils des Dinarischen Gebirges.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Wildnispark Zürich ist Teil dieses europäischen Engagements, indem er sich am Zuchtprogramm für den Eurasischen Luchs beteiligt und seine Haltungsbedingungen für die Tiere so umgestaltet hat, dass die Luchse möglichst scheu bleiben und somit auswilderungsfähig sind.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→ Wie die internationale Zusammenarbeit funktioniert&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Für eine erfolgreiche Auswilderung müssen von den Verantwortlichen bei «Linking Lynx» viele Fragen beantwortet werden, zum Beispiel:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Welcher Luchs ist genetisch für die Zucht oder für die Auswilderung in einem bestimmten Gebiet geeignet?&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ist sein Verhalten für die Freiheit geeignet?&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wie und wo können die Populationen langfristig miteinander verbunden werden?&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wie viele Luchse darf man aus einer freilebenden Population entnehmen und anderswo auswildern, ohne den Fortbestand der Luchse in diesem Gebiet zu gefährden?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;«Linking Lynx» bringt das Wissen und die Erfahrung verschiedener Partner zusammen und entwickelt so tragfähige Lösungen für alle Beteiligten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;→&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;https://www.linking-lynx.org/de&amp;quot;&gt;Mehr über «Linking Lynx»&amp;nbsp;erfahren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1791749409-Luchspopulationen_Europa.png" length="1209769" type="image/png">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/verena-→-schwarzwald-804</link>
			<title>Verena → Schwarzwald</title>
			<description>&lt;h4&gt;Februar 2024: Transport nach Deutschland&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Verena wird ins Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht. Dieser Tierpark unterhält eine spezielle Anlage, in der die Luchse mit möglichst wenig Menschenkontakt gehalten und gezielt auf eine Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;November 2024: Auswilderung&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Verena wird im Schwarzwald im Rahmen des Projekts «Luchs Baden-Württemberg» in die freie Natur entlassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Video des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zeigt die Auswilderung eindrücklich.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Juli 2026: Erster Luchsnachwuchs nach 200 Jahren in Baden-Württemberg&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;DNA-Analysen von Haarproben aus einer verlassenen Wurfhöhle beweisen, dass Verena mindestens ein Jungtier bekommen hat. Der Vater ist vermutlich Luchskuder Reinhold, der drei Wochen nach Verena an derselben Stelle ausgewildert wurde. Zeitgleich mit Verena hat auch die ausgewilderte Luchsin Elisabeth Nachwuchs bekommen. Die Geburt dieser Jungtiere ist ein grosser Erfolg für das Projekt: Es ist der erste Luchsnachwuchs in Baden-Württemberg seit rund 200 Jahren!&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→&amp;nbsp;Verenas Weg in Kürze:&lt;/h4&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Frühling 2023:&amp;nbsp;Geboren im Wildnispark Zürich, Zwillingsschwester Vreni.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sommer 2024: Zwischenstation im Wildkatzendorf Hütscheroda, einem Tierpark, in dem Luchse gezielt auf die Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;November 2024:&amp;nbsp;Auswilderung im Schwarzwald, Baden-Württemberg&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Juli 2026:&amp;nbsp;DNA-Analysen von Haarproben zeigen: Verena hat Nachwuchs bekommen. Vater ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der ausgewilderte Luchs Reinhold. Es ist der erste Luchsnachwuchs in Baden-Württemberg seit rund 200 Jahren!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1784284789-IMG_7750.jpeg" length="129292" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/ein-kontinent--viele-luchspopulationen-807</link>
			<title>Ein Kontinent – viele Luchspopulationen</title>
			<description>&lt;p&gt;Um 1850 waren die Wälder in vielen Ländern Europas völlig übernutzt und die Wildbestände gingen stark zurück. In der Schweiz waren Steinbock, Reh, Rothirsch und Wildschwein zum Beispiel völlig ausgestorben, einzig die Gämse konnte sich an wenigen Standorten halten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dem Luchs fehlte es so an Beute, zudem wurde er erbittert gejagt. Die Folgen waren fatal: 1897 war der Eurasische Luchs auch aus den letzten Rückzugsgebieten im Alpenraum verschwunden. Nur in einzelnen Gebieten Osteuropas, Russlands und in Skandinavien blieben Populationen bestehen.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→ Ausgerottet und wieder angesiedelt&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die Wende brachten strengere Forst- und Waldgesetze. Die Wälder erholten sich und damit kehrten auch die Beutetiere des Luchses langsam zurück.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den 1970er-Jahren wurden Luchse aus den Karpaten in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und Tschechien ausgewildert. Man hoffte unter anderem, dass der Luchs die Schäden, die das Wild an jungen Bäumen anrichtet, eindämmen würde.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→ Inzucht bedroht Erfolgsgeschichte&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Am besten gelungen sind die Wiederansiedlungsversuche in der Schweiz. Heute leben hierzulande rund 340 Luchse, hauptsächlich in den Alpen und im Jura. In Deutschland gibt es rund 200 freilebende Tiere, in Frankreich 120 bis 150, in Italien und Österreich jeweils rund 10.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch es gibt ein Problem: All diese Luchsbestände stammen von wenigen Gründertieren ab. Die Schweizer Luchse haben zum Beispiel nur 10 bis maximal 20 Vorfahren. Zudem sind die Populationen schlecht miteinander verbunden. So drohen Inzucht und damit Gesundheitsprobleme.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Blick auf die Karte zeigt: Die heutigen Luchsvorkommen in West- und Zentraleuropa sind teils sehr klein und schlecht miteinander verbunden. Dadurch wird der Austausch zwischen Populationen erschwert. Genau hier setzen Projekte zur Bestandesstützung und Vernetzung an.&amp;nbsp;Koordiniert werden diese Bemühungen in Europa durch das Netzwerk «Linking Lynx».&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1791747758-Luchsverbreitung_Zentraleuropa_zvg_SCALP_Anja_Molinari.jpg" length="578450" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/das-europaeische-zuchtprogramm--806</link>
			<title>Das Europäische Zuchtprogramm </title>
			<description>&lt;p&gt;Die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) führt und koordiniert aktuell über 500 Zuchtprogramme. Diese dienen dazu, gesunde, genetisch vielfältige und stabile Populationen bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut zu erhalten, Inzucht zu vermeiden und bei Bedarf Tiere wieder in der Natur auswildern zu können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Zuchtprogramm für den Eurasischen Luchs leitet derzeit der Tierpark Bern. Der Wildnispark Zürich beteiligt sich seit vielen Jahren am Zuchtprogramm für den Luchs. Zusätzlich hat er seine Luchshaltung so umgestellt, dass die Jungtiere scheu bleiben und ausgewildert werden können.&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1791756690-EAZA-Logo_mit_Loewe_und_Fisch.png" length="1158451" type="image/png">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.wildnispark.ch/de/der-park/tierpark-langenberg/auswilderung-von-luchsen/wangari-→-thueringer-wald-801</link>
			<title>Wangari → Thüringer Wald</title>
			<description>&lt;h4&gt;Februar 2026: Transport nach Deutschland&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die drei Geschwister&amp;nbsp;– ein Männchen und zwei Weibchen – werden ins Wildkatzendorf Hütscheroda gebracht. Dieser Tierpark unterhält eine spezielle Anlage, in der die Luchse mit möglichst wenig Menschenkontakt gehalten und gezielt auf eine Auswilderung vorbereitet werden.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;August 2026: Der deutsche Umweltminister entlässt Wangari in die freie Natur.&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Wangari wird gemeinsam mit der Luchsin Lana aus Belgien im Thüringer Wald ausgewildert. Wie alle Luchse, die in Thüringen ausgewildert werden, startet sie ihren Weg in die freie Natur in einem speziellen Angewöhnungsgehege mitten im Wald.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Tür, durch die Wangari die Anlage verlässt, öffnet der deutsche Umweltminister Carsten Schneider.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der untenstehende, fünfminütige Film zeigt, wie die Auswilderung ablief.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Oktober 2026: Bereits zwei Füchse und ein Reh erlegt&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Wangari hat sich gut im Thüringer Wald eingelebt: Sie befindet sich westlich von Ilmenau und macht regelmässig Beute. Zu Beginnn haben die Projektverantwortlichen die Überbleibsel von zwei Füchsen gefunden, mittlerweile aber auch gerissene Rehe. Dass ein Luchs Füchse frisst, ist übrigens nicht ungewöhnlich. In Zentraleuropa machen Füchse rund 4 Prozent des Beutespektrums von Luchsen aus.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→&amp;nbsp;Was bedeutet der Name Wangari?&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Dieses Luchsweibchen wurde nach der kenianischen Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai benannt. Übersetzt bedeutet Wangari «die Leopardin».&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;→&amp;nbsp;Wangaris Weg in Kürze&lt;/h4&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Frühling 2025:&amp;nbsp;Geboren im Wildnispark Zürich.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sommer 2026: Zwischenstation im Wildkatzendorf Hütscheroda, einem auf Auswilderungen spezialisierten Tierpark.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;August 2026:&amp;nbsp;Auswilderung von Wangari in Thüringen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Oktober 2026: Wangari hat sich zu einer guten Jägerin entwickelt.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Weitere News folgen...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="https://www.wildnispark.ch/data/Ressources/1786628694-0002_LuchsinWangari_LuchsThueringen13082026_Kesberger.jpg" length="2390774" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
	</channel>
</rss>
