
Heizung von Zürich
Naturwald – als Nutzwald Besitz von Habsburgern, der Kirche und der Stadt Zürich – zurück zum Naturwald: die bewegte Geschichte des Sihlwalds.

Eine moderne Idee von 1869
Der Langenberg wurde in den Jahren 1506, 1553 und 1557 etappenweise durch die Stadt Zürich erworben und lieferte Brennholz für die Stadt Zürich.
Mitte des 19. Jahrhunderts verwirklichte der damalige Stadtforstmeister C.A.L. von Orelli gegen politischen Widerstand seine „längst gehegte Idee“, im Langenberg einen Wildgarten zu errichten. Angesichts der überjagten Wälder, wollte er der Bevölkerung einen Ort der Erholung schenken, wo sie auch noch einheimischen Tieren begegnen können.
4.9.1869 Stiftungsakt: C.A.L. von Orelli setzt 20'000 Franken aus zum Zwecke des Unterhalts eines Wildgartens im Langenberg
September bis November 1869 Der Stadtrat von Zürich, Die Direktion des Innern und der Grosse Stadtrat stimmen dem Projekt zu und erteilen die Bewilligung für die zukünftige Nutzung des Langenbergs als Wildgarten
Die Gemeinde Langnau am Albis und Adliswil sicher ihre Unterstützung zu
11.12.1869 definitive Stiftungsurkunde von C.A.L. von Orelli
Die erste Tierart im Langenberg waren Rothirsche. Seither wurden die Tieranlagen laufend erweitert, neue einheimische Tierarten kamen dazu und die Haltung wird nach neuesten Erkenntnissen laufend so naturnah wie möglich realisiert.
